Heimat Ruhrgebiet

Mit meinem fotografischen Projekt „Heimat Ruhrgebiet“ möchte ich aus dem Herzen des Reviers heraus Standpunkte und Perspektiven abseits der nicht mehr zeitgemäßen Malocherromantik entwickeln. Meine Fotoserien sollen einen frischen Blick auf das Ruhrgebiet ermöglichen, frei von den üblichen Klischeebildern der häufig illuminierten Fördertürme und Industrieruinen. Auch die in Reiseführern immer wieder zu sehenden Bergehalden sind nicht meine Motivwelt. Ich suche andere Ansatzpunkte, ohne dabei jedoch die industrielle Vergangenheit aus den Augen zu verlieren. 

Dass sich dieser Ansatz auch für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation eignet, zeigen diverse Projekte, die ich für Unternehmen aus dem Ruhrgebiet umgesetzt habe. Der Wandkalender „Herner Ansichten 2018“ der Stadtwerke Herne zeigt die Stadt aus ungewöhnlichen Perspektiven, das Memo-Spiel der Margarethe Krupp Stiftung aus Essen stellt die verbliebenen „echten“ Haustüren aus der Gründerzeit der Margarethenhöhe spielerisch vor und das Mietermagazin „Die Margarethenhöhe“ der Stiftung widmet sich mit preisgekröntem Design dem Wohnen und Leben auf der Margarethenhöhe.

Mit großem Begeisterung fotografiere ich die Architektur und die Menschen des Ruhrgebiets. Die Region bietet so viel mehr als die offensichtlichen Industrieruinen – es lohnt sich, neue Blickwinkel auf das Revier zu suchen!

Domschatzkammer Essen

In den Domschatzkammern des Bistums Essen werden bedeutende Reliquien und Objekte der kirchlichen Kunstgeschichte aufbewahrt und ausgestellt.

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Orchesterzentrum NRW, Dortmund

Das Orchesterzentrum NRW in der Dortmunder Innenstadt ist die Ausbildungsstätte der staatlichen Musikhochschulen NRW. Hier werden künftige Orchestermusiker ausgebildet, aber es finden auch Konzerte in dem 350 Plätze bietenden Kammermusiksaal statt.

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MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg

Im MKM werden Teile der umfangreichsten Sammlung deutscher Nachkriegskunst gezeigt, die sich im Besitz des Ehepaares Ströher befindet. Teil der Sammlung sind u.a. Werke von Baselitz, Immendorf, Richter, Beuys, Höfer, Penck und Polke. 

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Ruhrfestspielhaus Recklinghausen

Seit der Eröffnung 1965 ist die Spielstätte Hauptaustragungsort der Ruhrfestspiele. Durch die mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnete Umgestaltung 1998 ist das Ruhrfestspielhaus heute als Kultur- und Kongresszentrum etabliert.

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Konzerthaus Dortmund

Das Konzerthaus liegt mitten in der Fußgängerzone der Dortmunder Innenstadt und bietet mehr als 1550 Zuschauern Platz. Die Architektur ordnet sich der Akustik unter, die als herausragend gilt und sich am Saal des Wiener Musikvereins orientiert.

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Die Margarethenhöhe Essen

Die Essener Margarethenhöhe gilt heute als herausragendes Beispiel einer Siedlung im Gartenstadt-Stil. Die ersten Mieter zogen 1911 ein und konnten für damalige Verhältnisse ungeahnten Luxus genießen: fließendes Wasser, Badewanne, unterirdisch verlegte Kanalisation sowie großzügig angelegte Gärten.

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Mein Revier – In den Gärten der Margarethenhöhe

Die Essener Margarethenhöhe macht dem Siedlungstyp „Gartenstadt“ alle Ehre: viele Bewohner hegen und pflegen ihre Gärten. Streift man bei schönem Wetter durch die Siedlung, sieht man viele Bewohner in ihren Gärten. Einige davon habe ich portraitiert.

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Ratssäle des Ruhrgebiets

Ziel ist, alle Ratssäle der Städte und Kommunen des Ruhrgebiets fotografisch zu dokumentieren. Aktuell konnte ich 12 Säle fotografieren, zwei weitere Ratssäle sind konkret in Planung. Es bietet sich ein spannender Vergleich zwischen historischen und modernen Ratssälen.

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Villa Hügel

Die Villa Hügel in Essen ist heute das Symbol der einstigen Wirtschaftsmacht der Kohle- und Stahlindustrie im Ruhrgebiet. Als Wohn- und Repräsentationshaus von Alfred Krupp erbaut, gingen hier nicht nur Kaiser, Könige und Präsidenten ein, sondern es wurden auch die Geschicke des Krupp-Konzerns gelenkt. Heute lassen sich die prunkvollen Räumlichkeiten in Teilen besichtigen.

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Herner Ansichten 2018

Für die Stadtwerke Herne fotografierte ich für 2018 einen großformatigen Wandkalender mit 13 Motiven (inkl. Titel). Gefragt waren Ansichten aus Herne, die selbst den alteingesessenen Einwohnern möglichst neue Blickwinkel auf ihre Stadt bieten.

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Riviera im Revier

Der Rhein-Herne-Kanal wird im Sommer zur Riviera der Emscherregion. Jogger, Radfahrer und Frauchen/Herrchen mit Hund drehen ihre Runde. Vor allen Dingen füllt sich aber der Uferbereich im Laufe des Tages mit Jugendlichen – und die habe ich mit meiner Kamera portraitiert.

| Portraitfotografie

Unter Tage – Architektur der U-Bahnhöhe

„Unter Tage“ heißt heute im Revier, in der U-Bahn oder Tiefgarage zu sein. Zumindest bei den U-Bahnhöfen lohnt sich ein genauerer Blick, denn einige Stationen sind spektakulär gestaltet.

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Sakralbauten

Von historisch bis modern: die Gestaltung der Sakralbauten im Ruhrgebiet ist vielfältig. Einige der bedeutendsten Gebäude habe ich fotografiert.

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Die Haustüren der Margarethenhöhe

Die ersten Häuser der Essener Margarethenhöhe wurden 1911 bezogen. Aus diesem frühen Bauabschnitt sind noch immer einige Türblätter erhalten. Diese habe ich für die Margarethe Krupp Stiftung dokumentiert – und daraus ist im Anschluß ein herausforderndes Memo-Spiel entstanden.

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SANAA in Essen

Das japanische Architektenbüro SANAA, gegründet von Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa und 2010 mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet, entwarf den sog. SANAA-Kubus, der in Essen direkt am Zollverein-Gelände steht. Stilistisch geprägt wird das Gebäude durch absoluten Minimalismus und durch Transparenz im Innenbereich. Die Nutzbarkeit des Kubus steht jedoch in der Diskussion.

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Siedlungen und Kolonien

Die Anzahl der Werkssiedlungen und Kolonien ist im Ruhrgebiet enorm hoch. Kein Wunder, mußte doch den Arbeitern in der Bergbau- und Stahlindustrie Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Einige dieser Siedlungen habe ich mit meiner Kamera dokumentiert.

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