Heimat Ruhrgebiet

Mit meinem fotografischen Projekt „Heimat Ruhrgebiet“ möchte ich aus dem Herzen des Reviers heraus Standpunkte und Perspektiven abseits der nicht mehr zeitgemäßen Malocherromantik entwickeln. Meine Fotoserien sollen einen frischen Blick auf das Ruhrgebiet ermöglichen, frei von den üblichen Klischeebildern der häufig illuminierten Fördertürme und Industrieruinen. Auch die in Reiseführern immer wieder zu sehenden Bergehalden sind nicht meine Motivwelt. Ich suche andere Ansatzpunkte, ohne dabei jedoch die industrielle Vergangenheit aus den Augen zu verlieren. 

Dass sich dieser Ansatz auch für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation eignet, zeigen diverse Projekte, die ich für Unternehmen aus dem Ruhrgebiet umgesetzt habe. Der Wandkalender „Herner Ansichten 2018“ der Stadtwerke Herne zeigt die Stadt aus ungewöhnlichen Perspektiven, das Memo-Spiel der Margarethe Krupp Stiftung aus Essen stellt die verbliebenen „echten“ Haustüren aus der Gründerzeit der Margarethenhöhe spielerisch vor und das Mietermagazin „Die Margarethenhöhe“ der Stiftung widmet sich mit preisgekröntem Design dem Wohnen und Leben auf der Margarethenhöhe.

Mit großem Begeisterung fotografiere ich die Architektur und die Menschen des Ruhrgebiets. Die Region bietet so viel mehr als die offensichtlichen Industrieruinen – es lohnt sich, neue Blickwinkel auf das Revier zu suchen!